Aktuelles aus unserer Werbetechnikwelt.

News & Referenzen

Durst
Direktdruck auf Platten

Das deutsche Fachmagazin: „WERBETECHNIK“ berichtete in der letzten Ausgabe über das Thema: „Direktdruck auf Platten“. Neben allgemeinen Informationen zum Druckverfahren wurden ausgewählte Werbetechniker und Produzenten zu ihren Erfahrungen befragt, darunter auch die PlotFactory AG. Unser Inhaber Rinaldo Fochetti hat seine Erfahrungen geteilt und Auskunft zur Fragestellung: „Wie sich Material und Druckverfahren beeinflussen und worauf man achten sollte“ gegeben. Nachfolgend ein Auszug aus dem Interview: Welche Maschinen verwenden Sie für den Plattendirektdruck und wieso? In unserem Maschinenpark nutzen wir die DURST RHO P5-350, die DURST P10 HS Automat und OCÉ ARIZONA 1280 GT für den Plattendirektdruck. Alle drei Druckmaschinen haben ihre Besonderheiten und Spezifikationen. Das schafft vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine hohe Diversifikation. Jede Druckmaschine ist in Bezug auf Auflösung, Technik und Format unterschiedlich. So haben wir die Möglichkeit, die jeweils passende Maschine für entsprechende Projekte je nach Anforderungen bezüglich Qualität oder Geschwindigkeit einzusetzen. Die beiden Druckmaschinen von DURST nutzen wir für die Produktion hoher Auflagen, die in kürzester Zeit realisiert werden müssen. Projekte mit geringer Auflagenhöhe und Fokus auf höchster Druckqualität realisieren wir auf der OCÉ ARIZONA 1280 GT, die durch ihre fotorealistische Druckqualität beeindruckende Ergebnisse erzielt. Welche Maschinen- und Tinteneigenschaften gibt es beim Plattendirektdruck zu beachten? Im Bereich Tintensysteme gibt es Unterschiede. Je nach Beschaffenheit der unterschiedlichen Medien, die bedruckt werden soll, wird die dafür vorgesehene Tinte ausgewählt. Besonders markant ist hier der Unterschied zwischen Glas und Karton. Hier liegt aber auch die Besonderheit im Plattendirektdruck: der Einsatz einer Vielzahl von unterschiedlichsten Materialien ist möglich – von Glas, Acryl, Folien, verschiedenen Kunststoffen oder auch Holz. Auf welches Plattenmaterial drucken Sie am häufigsten? Wir drucken grösstenteils auf Kunststoffplatten, speziell auf Forex. Gibt es Platten, bei denen eine Oberflächenbehandlung nötig ist? Wenn ja, warum und welche? Da die Bandbreite der möglichen Materialien gross ist, müssen die Oberflächenstrukturen selbstverständlich berücksichtigt werden, um höchstmögliche Druckqualität zu erreichen. Dabei spielt vor allem die Haftung eine Rolle. Beispielsweise bei besonders glatten Material wie Acryl muss eine hohe Haftung gewährleistet werden. Diese erreicht man durch den Einsatz spezieller Cleaner und Haftprimer, die im Rahmen der Oberflächenbehandlung zum Einsatz kommen. Durch den Einsatz wird die Oberfläche des Mediums angelöst und vulkanisiert und gewährleistet somit einen perfekten Halt. Inwiefern unterscheiden sich die Materialien in ihrer Fähigkeit, Farbe aufzunehmen? Die Oberflächenbeschaffenheit der Materialien hat Einfluss auf die Fähigkeit, Farbe aufzunehmen. Geschlossenes Material braucht weniger Farbe als ein saugfähiges Material. Wie ändert das zu bedruckende Material die benötigte Tintenmenge? Die benötigte Tintenmenge richtet sich unter anderem nach der Beschaffenheit des Trägermaterials. Um auch hier das beste Ergebnis zu erreichen, kalibrieren wir im Haus und steuern so die optimale Tintenführung für das jeweilige Trägermaterial. Wie verändert sich die Aushärtungszeit durch unterschiedliches Material? Die optimale Aushärtungszeit wird ebenfalls bei der Kalibrierung mithilfe von Testläufen herausgefunden und für die unterschiedlichen Trägermaterialien dokumentiert und abgespeichert. Gibt es Material-Tinten-Kombinationen, die nicht funktionieren, da die Tinten das Material beschädigen oder nicht haften? Ja, die gibt es. Eine Tinte, die bspw. optimal für Acrylglas ist, eignet sich nicht für Karton. Wie bereitet man einen Plattendruck vor? Die Vorbehandlung ist abhängig von der Materialbeschaffenheit, dem Verwendungszweck und der Weiterverarbeitung. Es empfiehlt sich vor dem Druck eine Ionisation vorzunehmen, um die Spannung von Material zunehmen. Auch die Umgebungsbedingungen spielen eine Rolle. Hier sind vor allem die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit wichtig. Stellen Sie bitte eins ihrer aktuellen Projekte mit Plattendirektdruck kurz vor. In den letzten Monaten durften wir  für viele unserer Kunden Schutzscheiben als Acryl oder Dibond produzieren. Einige davon wurden direkt mit passenden Motiven bedruckt, sodass sich die Schutzelemente in das entsprechende Ambiente oder die Innenarchitektur einbetten. Ein schönes Beispiel waren Dibondplatten für den Indigo Fitness Club Zürich. Das Fitnessstudio verzichtete auf transparente, herkömmliche Acrylplatten und bestellt Dipondplatten, die mit Bildern eines bekannten Künstlers direkt bedruckt wurden. Durch diese tolle Umsetzung wurde das Fitnessstudio zur Kunstgalerie.

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Der Werbetechnik sind keine Grenzen gesetzt!

Im Bereich Fahrzeugbeklebung durften wir in den letzten Jahren eine grosse Anzahl von verschiedenen Fahrzeugen bekleben: von Pkws über Lieferwagen, Bussen und Lkws bis hin zu ganz besonderen Fahrgestellen wie Rennwagen oder Trams. Eine besondere Anfrage bezog sich auf die Folierung eines Bootes. Üblicherweise werden Boote lackiert. Alternativ nutzen viele Bootsbesitzer die Möglichkeiten der Folierung. Eine sinnvolle Alternative – gerade in Hinblick darauf, dass man sein Boot damit individuell gestalten und das Design leichter und preiswerter wechseln kann. Ein Bootsbesitzer ist mit konkreten Vorstellungen und Wünschen in Bezug auf die Gestaltung seines Bootes an uns herangetreten. Das Boot sollte durch eine neue Beklebung ein ganz spezielles Design erhalten. Um die Vorstellungen des Kunden sowie ein tadelloses Ergebnis zu erreichen, haben wir uns mit einigen Folienanbietern ausgetauscht. Im Bereich «Bootsfolierung» gilt es spezielle Anforderungen zu berücksichtigen – da sind Know-how und Erfahrung gefragt. Die Folie sollte qualitativ höchsten Standards entsprechen, UV-Beständig und seewasserfest. Basis für eine saubere und nachhaltige Beklebung ist eine gründliche Reinigung der zu beklebenden Stellen. Entstandene Verkalkungen mussten entfernt werden und alle zu beschichteten Flächen mussten staubfrei sein. Daraufhin wurde die Folie Stück für Stück auf die Fläche aufgetragen. Grosse Aufmerksamkeit hat unser Team auf die Rundungen, Lamellen und Zierleisten sowie alle anderen unebenen Stellen gelegt – dies erfordert detailorientierte Arbeit und Erfahrung. Das Resultat kann sich sehen lassen und das Team der PlotFactory ist stolz darauf, dass sie einen so besonderen Auftrag realisieren durften! Weitere Umsetzungsbeispiele im Bereich Beklebung unter: Fahrzeugbeschriftung

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Vom Lieferanten zum Partner

Am Ende des Jahres haben wir eine sehr lobende und wertschätzende Bewertung von Lukas Hammer (Leiter Sales/Pandemie-Verantwortlicher Zoo Zürich AG) erhalten. Solche Worte ehren uns und sind eine grosse Unterstützung und Motivation in diesen herausfordernden Zeiten. Vielen Dank! «Die PlotFactory AG zählt schon länger zum Kreis der Zoo-Lieferanten – in verschiedensten Themenbereichen. So transportieren die Leuchtdisplays (MoLED) schon länger unsere Botschaften an die Besucherinnen und Besucher des Zoo Zürich. Farbenfroh und gleichzeitig nachhaltig – also ganz in unserem Sinne. Im Pandemie-Jahr 2020 hat sich die Beziehung zwischen dem Zoo Zürich und der PlotFactory AG spürbar intensiviert – aus einem Lieferanten wurde ein Partner. Das behördlich verlangte Covid-19-Schutzkonzept erforderte eine Vielzahl an Umsetzungen, welche die PlotFactory schnell, kompetent und nach unseren Wünschen umzusetzen wusste. Wo Plexiglas zum Ende des (ersten) Lockdowns ein gefragtes Gut war, war die PlotFactory zur Stelle. Als die Maskenpflicht im Lande Einzug hielt, war die PlotFactory schneller im Liefern von entsprechenden Schildern als andere im Beschaffen von Masken. Kurz: Der Service, der in Weisslingen geboten wird, schätzt der Zoo Zürich sehr. Die Betreuung ist stets kundenorientiert und mit der notwendigen Gelassenheit sichergestellt. Wir hoffen sehr, dass wir uns alle bald wieder mit den Umsetzungen befassen dürfen, die wir eigentlich im Herzen tragen. Danke für euren Einsatz in einem herausfordernden Pandemie-Jahr 2020.»  

Redbull Header
Umgestaltung eines kultigen Originals

Zur Lancierung der neuen Produktreihe «ORGANICS by Red Bull» (Bio-Erfrischungsgetränke) wurde das Team der PlotFactory AG damit beauftragt, einen kultigen Bulli (VW T1 Bus) im neuen Design zu bekleben und das aufklappbare Dach mit einer Leuchtschrift auszustatten. Unsere Aufgabe: Die Beklebung des Busses unter Berücksichtigung der Rundungen und der einzigartigen Form des Fahrzeuges sowie die Konstruktion und Herstellung der original «ORGANICS by Red Bull» Leuchtschrift. Diese sollte abschliessend in das runde Dach des VW T1 Busses eingebaut werden. Beim Einbau sollte darauf geachtet werden, dass die Originalität des Fahrzeuges bewahrt bleibt und eine stehende Person Platz im Fahrzeug hat – ganz gleich, ob das Dach des Busses geschlossen oder offen ist. Unsere Umsetzung war: Für eine passgenaue Beklebung des Kultbusses wurde eine High-End-Folie speziell für 3D-Verklebung genutzt. So war es möglich, die Folie in liebevoller Handarbeit der speziellen Form und den typischen Rundungen des Bullis anzupassen. Für die Leuchtschriften wurde satiniertes Acrylglas verwendet, um Reflexion zu vermeiden. Die filigranen Schriftzüge wurden mittels Laser ausgeschnitten. Die produzierten Schriften wurden in einer Grundplatte, bestehend aus schwarzem Acryl «vorstehend» eingesetzt. Durch diese Art der Umsetzung konnte eine dreidimensionale Wirkung erzielt werden. Als Leuchtelement diente ein flaches Leuchtpaneel, das auf die gewünschte Grösse angepasst wurde. Für die stabile Befestigung der Leuchtschrift wurde eine Unterkonstruktion gebaut. Diese wurde so behutsam in das abgerundete Dach der VW T1 integriert, dass keine neuen Löcher gebohrt werden mussten und genug Platz vorhanden ist, damit eine Getränkeausgabe aus dem Bus heraus passieren kann. Auf diesem Weg wurde auf die Originalität des kultigen Gefährts entsprechend Rücksicht genommen.

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Fantuzzi 196 S – Restauration eines Klassikers

Im Rahmen der «Zürich Classic Car Award 2020» wurde ein Replikat des Ferrari Dino 196 S von 1958, der Fantuzzi Dino 196S (1967 gebaut), präsentiert. Die Restauration des Klassikers wurde in den letzten vier Jahren mit viel Liebe zum Detail realisiert und das Team unserer Spezialitätenwerkstatt durfte bei einem wichtigen Teil der Arbeiten am Auto unterstützen Unsere Aufgabe: Die Erstellung aller Formen und Herstellung sowie Anbringung der Front- und Seitenscheiben, der Scheinwerferabdeckung und einem ganz speziellen Teil, der Ansaughutze auf der Motorhaube. Unsere Umsetzung: Um den hohen Qualitätsansprüchen unseres Auftragsgebers gerecht zu werden, wurden alle Einzelteile in exklusiver Handarbeit angefertigt. Dabei mussten spezielle Anforderungen berücksichtigt werden. Einerseits die originalgetreue Konstruktion und Anbringung und anderseits die Anforderungen an das Material. Eine Vorgabe des Strassenverkehrsamtes war, dass für die Front- und Seitenscheiben nur unzerbrechliches Acrylglas verwendet werden durfte. Das Acrylglas wurde im ersten Schritt thermisch verformt, detailgetreu angepasst, geschliffen und nach dem Polieren der Kanten in den Spyder eingebaut. Diese Arbeit erforderte Präzision, Detailorientierung und eine Portion Leidenschaft. Diese Eigenschaften bringt das Team unserer Spezialitätenwerkstatt mit. Es greift zurück auf jahrelange Erfahrung und spezielles Know-how im Konstruieren und Umsetzen verschiedenster Spezialobjekte. In den letzten 20 Jahren hat das Team an Restaurationen von bis zu 40 Autos mitgewirkt.